„Das Umfeld ist extrem wichtig,
besonders die Menschen.
Von den Eltern über den Coach bis
zu den Trainingspartnern.“

Patrick Franziska

„Auch bei uns geht es darum,
ein geeignetes Umfeld zu schaffen.
Deshalb setzen wir auf Weiterbildung und
Qualifizierung, damit unsere Mannschaft
die notwendige Fitness erreicht.“

Andreas Niedermaier

weiter durch scrollen

Andreas Niedermaier
und
Patrick Franziska


Erfolgreich am Tisch, Erfolgreich im Team

Der eine ist verantwortlich für rund 2.000 Mitarbeiter,
der andere einer der besten deutschen
Tischtennisspieler der Welt. Ein Gespräch über
persönliches und unternehmerisches Wachstum,
Erfolge und Veränderungen – und den Umgang
mit falschen Entscheidungen.

Herr Franziska, in diesem Geschäftsbericht geht es vor allem um das Thema Wachstum. Was bedeutet der Begriff Wachstum für Sie als Sportler?

P. F. Gerade bei uns im Sport ist das Thema Wachstum sehr, sehr präsent. Man wächst an seinen Aufgaben, an den Niederlagen und an den Siegen. Gerade zu Beginn der Karriere, so mit sechs, sieben oder acht Jahren, wenn man noch nicht so gut verlieren kann. Dann geht es darum, das zu lernen. Gerade aus Niederlagen kann man sehr viel mitnehmen. Das ist ein ständiger Prozess, der einen reifer macht und dann hoffentlich auch nach oben bringt.

Herr Niedermaier, wie ist das für ein Unternehmen wie ENTEGA? Ähnlich wie im Sport – oder ganz anders?

A. N. Wenn wir im Management von Wachstum sprechen, dann ist das ja zunächst einmal ein unternehmerisches Ziel. Ein Unternehmen kann wachsen, indem es neue Kunden gewinnt. Oder indem es ihm gelingt, das Ergebnis zu verbessern.

Wachstum für sich allein aber ist ein erklärungswürdiger Begriff, es ist kein Selbstzweck. Ich spreche daher auch gerne von Weiterentwicklung, von Verbesserung. Das ist ja auch das, was Herr Franziska gesagt hat.

Genauso wie ein Sportler muss sich ein Unternehmen immer weiterentwickeln. Es muss die Ansprache der Kunden verbessern, die Produkte – aber auch ein gutes Arbeitsumfeld für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen. Denn sie müssen die Ergebnisse letztlich erwirtschaften.

Herr Franziska, wir befinden uns hier in der Sporthalle, in der Ihre Karriere vor rund 20 Jahren begonnen hat. Wenn Sie zurückdenken – gibt es aus Ihrer Sicht Voraussetzungen für Wachstum?

P. F. Das Umfeld ist extrem wichtig, vor allem die Menschen. Bei mir waren das meine Eltern, die mich fünf Mal in der Woche nach Frankfurt zum Training gefahren haben. Zudem hat mich mein erster Trainer, Helmut Hampl, von der Schule abgeholt oder auch mal mit dem Direktor gesprochen. Aber auch gute Trainingspartner und Trainingsmöglichkeiten sind wichtig.

Er gehört zu den besten Tischtennisspielern in Deutschland und der Welt: Patrick Franziska, 26 Jahre alt, geboren in Bensheim an der Berg­straße. Zurzeit steht er auf dem 16. Platz der Weltrangliste, ist drittbester Deutscher. Zu seinen größten Erfolgen gehört der Gewinn der Vizeweltmeisterschaft 2017 und 2018 mit dem Team. 2015 erreichte er das Viertelfinale der Einzel-WM, 2018 das Halbfinale der German Open. Seine Karriere begann im Alter von sechs Jahren beim TSV Höchst im Odenwald. Heute spielt Franziska für den 1. FC Saarbrücken-TT in der 1. Tischtennis-Bundesliga. Zu seinen Partnern zählen die Firma Tamasu Butterfly und die Deutsche Sporthilfe.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eröffnen uns überhaupt erst die Möglichkeiten, uns weiterzuentwickeln und zu wachsen.“

Andreas Niedermaier

Sportwelt und Businesswelt:

„Wer erfolgreich sein will, muss wissen, auf wen er sich verlassen kann.“

Mit Blick auf ein Unternehmen wie ENTEGA, Herr Niedermaier,
wie beurteilen Sie das?

A. N. Auch für uns ist es ganz zentral, dass wir die Menschen an Bord haben, die sich für die gemeinsame Sache einsetzen. Sie eröffnen uns überhaupt erst die Möglichkeiten, uns weiterzuentwickeln und zu wachsen. Auch ein Unternehmen braucht die passenden Rahmenbedingungen, da sehe ich eine Parallele zum Sport. Es muss gelingen, ein geeignetes Umfeld zu schaffen. Es geht in besonderem Maße um Weiterbil- dung und Qualifizierung, um mit unserer Mannschaft die nötige Fitness zu erlangen, die künftigen Herausforderungen, also das geplante Wachstum, zu erreichen.

Herr Franziska, es gibt Aspekte, die förderlich für das Wachstum sind. Wo liegen denn Stolpersteine oder mögliche Hindernisse aus Ihrer Sicht?

P. F. Zum einen muss jeder Sportler lernen, gerade wenn eine Karriere Fahrt aufnimmt, auf welche Menschen er sich verlassen kann. Nicht jede Hilfe ist auch eine gute Hilfe. Ja, und dann mit den negativen Erlebnissen und Entscheidungen, die man auch selbst getroffen hat, umgehen zu können, auch mit Niederlagen und dem Druck. Entscheidend ist, daraus zu lernen.

Können Sie dafür aus Ihrer Karriere ein Beispiel nennen?

P. F. Ich denke da an das letzte Jahr und das Halbfinale der Mannschafts-WM. Ich musste im entscheidenden Spiel gegen Korea beim Stand von zwei zu zwei an die Platte. Da war ich so nervös und konnte meine Hand gar nicht ruhig halten. Aber aus der Erfahrung heraus und aus dem Training heraus habe ich das dann irgendwie umgewandelt in Stärke, sodass ich doch konzentriert war. Und dann habe ich eines der besten Spiele meiner Karriere gemacht – und das in der größten Drucksituation, die ich je hatte.

Gibt es Hindernisse für Wachstum im Unternehmen, Herr Niedermaier?

A. N. Die gibt es bei uns ebenso. Auch im Geschäftsleben trifft man ja mal Entscheidungen, die sich später unter veränderten Umständen als falsch erweisen. Das können Personalentscheidungen sein oder auch Investitionen. Wir bei ENTEGA haben ja in den vergangenen Jahren sehr intensiv gespürt, dass Entscheidungen, die vor rund zehn Jahren getroffen wurden, später zu erheblichen Problemen geführt haben. Das hat Restrukturierungen und sogar Gehaltsverzicht zur Folge gehabt – und damit auch erhebliche Schmerzen bei der Belegschaft verursacht. Es war aber seinerzeit nicht vorhersehbar. Wir aber haben gesagt: Wir kriegen das gemeinsam wieder hin. Wir kriegen den Tanker wieder flott. Und das haben wir dann mit vereinten Kräften auch geschafft.

„Es braucht gute Führung im Unternehmen, gute Methoden und überzeugende Strategien. Und es braucht Ehrlichkeit.“

Andreas Niedermaier

Hindernisse sind Teil des Weges:

Manchmal gelingt es, gerade Situationen mit sehr großem Druck umzuwandeln in volle Konzentration und neue Stärke. Und am Ende das Spiel doch noch zu gewinnen.

Zu den Voraussetzungen für Wachstum gehört auch die Motivation. Sie spielen und trainieren jetzt schon 20 Jahre Tischtennis, Herr Franziska. Wie motiviert man sich dazu jeden Tag?

P. F. Es ist natürlich nicht einfach, jeden Tag aufzustehen und zu sagen: Heute ist ein großartiger Tag. Mir aber meine Ziele vor Augen zu führen, das motiviert mich – auch wenn ich morgens mal lieber im Bett bleiben würde oder eine anstrengende Woche vor mir liegt. Ich nehme mir daher immer vor, meine Ziele möglichst klar zu definieren. Früher zum Beispiel hieß das: Ich will es unbedingt schaffen, mich in der Oberliga zu behaupten – als Dreizehnjähriger. Das habe ich geschafft, aber eben auch auf viel Freizeit verzichtet. Solche Zielsetzungen helfen enorm. Wir haben ja fast jedes Wochenende einen Wettkampf und es gibt immer ein bis zwei Highlights im Jahr. Genau da – nicht zu jedem anderen x-beliebigen Zeitpunkt – will ich in Topform sein, möglichst auf den Punkt. Nächstes Jahr sind die Olympischen Spiele ein solcher Punkt.

„Negative Erlebnisse und Entscheidungen kommen vor, auch Niederlagen – entscheidend ist, daraus zu lernen.“

Patrick Franziska

Ohne den Spaß an der Sache geht es wahrscheinlich auch nicht, oder?

P. F. Ja, der Spaß an der Sache ist sehr wichtig, gerade in einem Individualsport wie Tischtennis. Im Endeffekt stehe ich ja allein an der Platte, am Tisch. Da muss ich Gas geben, auch im Training. Und wenn dann der Spaß und die Freude nicht da sind – keine Chance.

Herr Niedermaier, die eigene Motivation, der innere Antrieb ist für den Erfolg ganz wesentlich – auch im Unternehmen. Welche Rolle spielen Führungskräfte, wenn es um dieses Thema geht?

A. N. Persönliche Motivation ist – ohne Frage – wichtig. Unsere Aufgabe als Unternehmen ist es aber vor allem, die Bedingungen dafür zu schaffen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Aufgaben als erfüllend, als sinnvoll erleben und auch Freude an der Arbeit haben. Unsere Führungskräfte müssen es daher insbesondere schaffen, eine gute Atmosphäre zu erzeugen. Eine gute Bezahlung gehört auch dazu, ganz klar. Wichtig ist aber vor allem, dass jeder das Gefühl hat, etwas zu tun, das ihn persönlich weiterbringt.

Herr Franziska, persönliche Weiterentwicklung, wenn Sie das hören. Gab es in Ihrem Leben Momente, von denen Sie heute sagen: Dies oder das war so ein Ereignis, durch das ich mich verändert habe?

P. F. Mein Vereinswechsel von Düsseldorf nach Saarbrücken, das war sicherlich so ein Ereignis.Das war 2016. Der Wechsel hatte auch zum Ziel, selbstständiger zu werden, auch selbst Entscheidungen treffen zu können. Er war für mich rückblickend genau das Richtige, weil ich als Sportler, aber auch als Mensch seither viel eigenständiger geworden bin. Manchmal braucht es also auch so einen Schritt, selbst wenn das nicht immer leicht ist.

Wie kann Wachstum noch gelingen, Herr Franziska? Schauen Sie auch mal in ganz andere Bereiche, die gar nichts mit Sport zu tun haben, um neue Impulse und Ideen zu bekommen?

P. F. Ich bin generell interessiert, an sehr vielen Dingen. Als ich zum Beispiel vor einiger Zeit verletzt war, habe ich einiges zum Thema Management gelesen. Außerdem versuche ich, mich viel mit meinen Freunden zu treffen. Die meisten kenne ich noch aus der Schule. Da reden wir dann vor allem über deren Themen, die für mich interessant sind. Es geht auch einfach darum, mal abzuschalten und irgendwas anderes zu sehen und zu hören. Das macht den Kopf frei. Und danach fällt es mir auch leichter, wieder in die Halle zu gehen.

Veränderung ist auch bei einem Unternehmen wie ENTEGA ein zentrales Thema, Herr Niedermaier. Und die Geschichte des Unternehmens zeigt, wie sie gelingen kann.

A. N. Absolut richtig. Blicken wir mal zurück, wo kommen wir denn her? ENTEGA, das war mal ein klassischer Regionalversorger. Heute aber sind wir durch die Liberalisierung des Energiemarktes dem vollen Wettbewerb ausgesetzt – und dennoch sehr erfolgreich unterwegs, weil wir rechtzeitig, vor vielen anderen, die richtigen Weichen gestellt haben, die Veränderung aktiv organisiert haben.

... aber die Veränderung geht weiter?

A. N. Ich denke, dass wir die Transformation sehr gut hinbekommen haben. Gleichzeitig haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Wandel angenommen – das ist ein entscheidender Baustein. Und jetzt gehen wir ja die nächsten Schritte – Stichwort Agilität. Das ist für uns wieder ein Entwicklungsschritt, um noch schneller und kundenorientierter zu werden, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. ENTEGA muss sich also weiter optimieren, gerade was die Strukturen oder die Organisation betrifft. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird zum Beispiel immer wichtiger.

ENTEGA unternimmt und bietet sehr viel, wenn es um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um Qualifikation oder Ausbildung geht.

A. N. Ja, richtig. Was unsere Personalstrategie betrifft, sind wir aktuell sehr gut aufgestellt. Wir haben ein Konzept, das wir bis 2025 umsetzen. Und da geht es genau um diese Themen: um gute Arbeitsbedingungen, um Methoden, um die Führungskräfte, um die Förderung von Diversität. Mit unserem Nachwuchs- und Talentförderungsprogramm TALENTEGA unterstützen wir zudem gezielt den Nachwuchs im Unternehmen. Generell sprechen wir im Rahmen der Führungskultur von einer Coachingphilosophie. Wir wollen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern also ganz gezielt und individuell helfen. Und wir wollen ein attraktiver Arbeitgeber sein, unsere Mitarbeiter qualifizieren, sie an uns binden, aber auch im Kampf um Talente erfolgreich sein.

... die Maßnahmen betreffen ebenso das Thema Gesundheit.

A. N. Ja, das Thema Gesundheit ist für uns von hoher Bedeutung, vom Fitnesskurs bis hin zur Burnout-Prävention. Wir wollen, dass alle gesund bleiben, um ihre Leistung bringen zu können. Oder das Thema Achtsamkeit. Vor Kurzem haben wir einige Impulsvorträge für unsere Führungskräfte organisiert – das Interesse war enorm groß. Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht, damit habe ich nicht gerechnet. Aber das zeigt: Die Ansprüche und Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verändern sich ebenfalls.

Achtsamkeit und Prävention sind auch im Sport unerlässlich. Wie ist das bei Ihnen, Herr Franziska?

P. F. Beides ist sehr, sehr wichtig. Also Prävention zum Beispiel, bei uns im Tischtennis geht es eigentlich um den ganzen Körper. Dazu gehört das Aufwärmtraining ebenso wie das Dehnen nach dem Training. Das mache ich jeden Tag, auch um Verletzungen zu vermeiden. Daneben trainiere ich die Konzentration. Dazu habe ich einen Mentaltrainer. Wir machen autogenes Training, Entspannungsübungen, dann aber auch gezielt Übungen am Tisch. Da geht es darum, mit welchen Methoden ich mich am besten auf den nächsten Ball konzentrieren kann. Also auch darum, die negativen Emotionen auszuschalten – oder diese Emotionen sogar für sich zu nutzen.

In der Routine liegt die Kraft – aber auch das Risiko.

Was auf der einen Seite innere Sicherheit und Ruhe gibt,
kann auch zu Erstarrung und Unbeweglichkeit führen. Wichtig ist die richtige Balance.

Es geht also auch darum, bestimmte Abläufe zu verinnerlichen. Welche Rolle spielen denn Routinen im Sport?

P. F. Die sind auch sehr wichtig. Das fängt bei bestimmten Kleidungsstücken an, die man immer wieder anzieht. Ich höre auch vor Spielen immer dieselbe Musik. Oder ich gehe bei Heimspielen auf dieselbe Toilette. Es gibt viele Spieler, die solche Ticks haben. Dank der gewohnten Abläufe findet man seine innere Ruhe und geht dann einfach ruhigen Gewissens ins Spiel. Unsere Schläge sind auch intuitiv, oft kann ich nach einem Spiel nicht mehr sagen, den Ball habe ich aus diesem oder jenem Grund so gespielt oder so, sondern den habe ich eben so gespielt, weil ich den so trainiert habe, tausendmal, und dann kommt er halt in der Situation.

Wie ist das mit den Routinen im Unternehmen, Herr Niedermaier?

A. N. Die sind auch bei uns unerlässlich. Wenn Sie als Kunde Strom, Gas oder Wasser beziehen, dann wollen Sie, dass die Lieferung pünktlich und zuverlässig kommt. Da braucht es Prozesse und Abläufe, die beständig und sicher sind.

... die andere Seite von Routinen gibt es aber auch.

A. N. Ja, klar, und zwar immer dann, wenn sich Dinge verfestigen oder einschleichen, die einen nicht weiterbringen, sondern eher behindern. In solchen Fällen Veränderungen auf den Weg zu bringen, das ist in einem Unternehmen mit rund 2.000 Mitarbeitern zwar eine Herausforderung, der wir uns allerdings jeden Tag erfolgreich stellen. Da braucht es gute Führung, gute Methoden und erfolgreiche Strategien. Unerlässlich ist auch Ehrlichkeit im Umgang mit Fehlern. Das ist mir persönlich besonders wichtig.

Fairness ist auch im Sport ein hoher Wert, auch wenn es sicher nicht immer fair zugeht. Oder, Herr Franziska?

P. F. Doch, Tischtennis ist ja eine der fairsten Sportarten überhaupt. Man gibt jeden Kantentreffer zu, man gibt jeden Netzball zu. Das ist auch das Schöne an dem Sport. Dass man weiß, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Und dann kann man abends auch guten Gewissens in den Spiegel schauen!

MIRKO MÜLLER

Ein Strand, eine Ortschaft und sehr viel Landschaft. Binnen weniger Jahre soll hier ein Feriendomizil entstehen: Taghazout Bay im Süden Marokkos. 615 Hektar, 12.316 Betten, knapp eine Milliarde Euro Investitionen. Das Ziel: Wachstumsimpulse für die einheimische Wirtschaft. Das Motto der Macher: Nachhaltigkeit. Aber wie vereinbar sind Gewinnstreben und Rücksicht auf Mensch und Natur tatsächlich? Organisch gewachsen war das Dorf, das einst dort stand, wo heute eher schlecht bezahlte Arbeiter hochgewachsene Palmen künstlich im Wüstensand verankern. Wenn die Ruhebänke an der Promenade fertig, die Palmen gepflanzt und Sonnenschirme am Strand aufgestellt sein werden: Wie wahr scheinlich ist es dann, dass Taghazout Bay Wachstum und Wohlstand für alle bringt – und nicht nur für wenige?